Nebenwirkungen MTX auf Reisen

Nebenwirkungen MTX

Nebenwirkungen MTX? Heute nicht!

Auch wenn ich aufgrund der schwül-warmen Hitze zwischendurch mal wieder minimal meine Gelenke spüren konnte, muss ich sagen, dass mir die Nebenwirkungen von MTX mehr zu schaffen machen als die Krankheit selbst. Im Prinzip hat sich zu früher nicht viel verändert, samstags morgens wacht man gerädert auf, mit flauem Magen und wattigem Hirn wie nach einigen Bierchen zu viel. Der Unterschied ist nur, dass ich keine lustige, ausgelassene Nacht auf dem Kiez hatte, sondern wie jeden Freitag Abend MTX spritzen musste. Somit sollte man sich für den Samstag nicht viel vornehmen, denn man weiß nie wie schlimm es einen erwischt… manchmal ist das Befinden wie nach einer halben Flasche Wodka intravenös, manchmal sind es nur drei Bier.
In Mexiko war die Übelkeit mal einige Wochen so schlimm, dass ich erst gegen späten Nachmittag das Bett verlassen konnte. Zum Glück legte sich das wieder und es bleibt im Moment beim überfahrenen Gefühl mit leichter Magenverstimmung.
Nicht zu vergessen sind die Auswirkungen der Medikamente auf die Haut. Auf unserer Reise musste ich bereits drei Mal Antibiotika nehmen, da sich aufgekratzte Mückenstiche oder andere kleine Verletzungen geradezu um Bakterien reißen. Auch Herpes und lustige Ausschläge erhalte ich ungefragt ziemlich oft.

Natürlich ist es besser einen versauten Tag die Woche zu haben und kurzfristig das Zuhause eines Bakterienvolkes zu sein, als sich jeden Tag mit schmerzenden, geschwollenen Gelenke zu quälen. Trotzdem hoffe ich nach der Rückkehr die Dosis der Medikamente etwas reduzieren zu können.

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